Orthopädie

Antivarus-, Stabil- und Orthesenschuhe

  • Antivarusschuhe dienen der Behandlung und Korrektur von kindlichen Sichelfüßen und rezidiven und postoperativen Klumpfüßen

    Die Wirkung der Antivarusschuhe besteht in dem 3-Punkte-Prinzip:
      1. Der Rückfuß wird innen (medial) und aussen (lateral) durch die stabilisierte Fersenkappe eingefasst und das Fersenbein geradegestellt.

      2. An der Außenseite geht die Hinterkappe bis zum Cuboid (Würfelbein) als Gegenhalt zur Vorfußkorrektur.

      3. Auf der Innenseite ist die versteifte Hinterkappe vorgezogen bis über das Großzehengrundgelenk, um den Vorfuß in einer Überkorrektur von 8 Grad nach außen zu halte

        Ein Antivarusschuh wird immer auf der benötigten Seite getragen, d.h. R oder L, bei Bedarf auch auf beiden Seiten, und auf der gesunden Seite ein Schuh mit normaler Hinterkappe. Diese Schuhe sind auch R und L in unterschiedlichen Weiten lieferbar.
  • Orthesenschuhe Das Tragen einer Beinorthese ist oft mit einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit verbunden.. Der Gehkomfort wird mit Orthesenschuhen erhöht.

    Die Orthesenschuhe haben eine verbreiterte Brandsohle für eine erhöhte Standsicherheit und ein vergrößertes Schaftvolumen, da durch die Orthese mehr Platz benötigt wird. Manche Schuhmodelle sind in 3 verschiedenen Weiten erhältlich.

    Orthesenschuhe sind durch den weit vorgezogenen Öffnungsbereich leicht an- und auszuziehen. Die breiten Sohlen geben einen sicheren Gang und die integrierte Abrollsohle erleichtert die Gangabwicklung. Die feste Hinterkappe, gibt eine sichere Führung beim Gehen. Die Klettverschlüsse sind abgesteppt zum individuellen Kürzen die Riemen.

    Durch ein optisch ansprechendes Design sorgen sie für eine hohe Akzeptanz bei Orthesenträgern.

    Alle Orthesenschuhe lassen sich auch individuell durch orthopädische Zurichtungen anpassen.

  • Stabilschuhe Für Kinder und Jugendliche mit Fuß- und Gehproblemen wurden Stabilschuhe entwickelt.

    Sie werden für verschiedene Einsatzbereiche verwendet.:

    - Zur Ruhigstellung bei Arthritis (z.B jugendlicher rheumatioder Arthritis)

    - Zum Stützen der Gelenke bei Bänderschwäche ( z.B. nach Bandläsionen am Sprunggelenk)

    - Zum Führen bei neurologischen Gelenkstörungen ( z.B. bei Cerebralparese, Spina bifida, nach Poliomyelitis)

    - Leichte bis mittlere Fußdeformitäten können mit entsprechenden Fußbettungen auch versorgt werden.

Auch Stabilschuhe gibt es in verschiedenen Modellen in 3 Weiten.

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